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Ausgabe 32 nimmt Form an
Ein erster Blick auf Thomas Eibl und seine fantastischen Welten und wie er dabei Kaweco-Füller zum Einsatz bringt.
Andreas Hollender, Herausgeber
Die nächste HANDSCHRIFT entsteht gerade Seite für Seite. Texte werden lektoriert, Bilder ausgewählt, Überschriften geprüft, letzte Details abgestimmt. Einen ersten Einblick in Ausgabe 32 können wir Ihnen schon heute geben.
Das Bild, das Sie hier sehen, stammt von Thomas Eibl. In der kommenden Ausgabe stellen wir den Künstler und seine Arbeitsweise ausführlicher vor.
Seine Zeichnungen beginnen meist mit einer groben Bleistiftskizze. Thomas teilt die Fläche ein und legt fest, wo die größeren Formen ihren Platz finden. Viel mehr muss zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht entschieden sein. Erst danach nimmt er den Füller zur Hand und zeichnet mit wasserfester Tinte weiter.
Dabei entsteht manches erst während der Arbeit. Ein Pilz bekommt eine Leitung, daneben wächst eine kleine technische Konstruktion, an anderer Stelle kommt noch ein Mast oder ein weiteres Detail hinzu. Thomas beschreibt diesen Prozess selbst sehr treffend. Ein Bild dürfe bei ihm ruhig ein wenig „vor sich hinwuchern“.
Genau das lässt sich seinen Arbeiten ansehen. Die Grundidee steht, doch innerhalb dieser Ordnung bleibt Platz für neue Einfälle. Thomas arbeitet sich von Detail zu Detail weiter und entdeckt dabei selbst, wohin sich das Bild entwickelt.
Vom Fineliner zum Füller
Auch Kaweco gehört zu dieser Geschichte. Thomas zeichnet seit einigen Jahren bevorzugt mit Füllern der Marke und greift besonders gerne zum Kaweco AL Sport.
Der Wechsel vom Fineliner zum Füller hatte für ihn viel mit dem Gefühl beim Zeichnen zu tun. Gewicht, Griffstück und die Haptik des Aluminiums überzeugten ihn. Was zunächst ein anderes Werkzeug war, wurde mit der Zeit zu einem festen Bestandteil seiner Arbeitsweise.
Die Linien entstehen mit wasserfester Tinte. Anschließend koloriert Thomas seine Zeichnungen mit Aquarell. Die Konturen bleiben dabei erhalten, während die Farbe den Motiven Tiefe und Stimmung gibt.
Für die HANDSCHRIFT ist gerade dieser Weg interessant. Wie beginnt ein Bild. Welche Entscheidungen fallen früh, welche erst später. Und warum bleibt ein Künstler irgendwann bei genau dem Werkzeug, das sich für seine Arbeit richtig anfühlt.
HANDSCHRIFT Ausgabe 32 erscheint am 17. November 2026. Bis dahin gibt es in der Redaktion noch einiges zu tun. In den kommenden Wochen geben wir Ihnen weitere Einblicke in die Menschen und Themen der neuen Ausgabe.