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Lettering Days München 2026

Wenn sich die Türen zu den Lettering Days in München öffnen, wird die Stadt für zwei Tage zu einem Treffpunkt für alle, die Schrift, Linie, Illustration und Gestaltung lieben.

Andreas Hollender, Herausgeber

Ein Wochenende für Kreativität, Austausch und Weiterbildung


Wenn sich am 7. und 8. November 2026 die Türen zu den Lettering Days in München öffnen, wird die Stadt für zwei Tage zu einem Treffpunkt für alle, die Schrift, Linie, Illustration und Gestaltung lieben.

Ein Festival, das die Szene zusammenbringt

Die Lettering Days gehören längst zu den festen Terminen im Kalender vieler Kreativer. 2026 findet das Festival bereits zum achten Mal statt und zeigt einmal mehr, wie lebendig die deutschsprachige Lettering-Szene geworden ist. Was einst als Treffpunkt für Gleichgesinnte begann, ist heute ein Wochenende, an dem Wissen weitergegeben, Material ausprobiert, Kontakte geknüpft und neue Ideen mit nach Hause genommen werden. Gerade das macht den besonderen Reiz aus. Die Lettering Days sind kein anonymes Großevent, bei dem man von Stand zu Stand läuft und am Ende mit einer Tüte voller Prospekte nach Hause geht. Hier geht es persönlicher zu. Man kommt ins Gespräch, schaut anderen über die Schulter, stellt Fragen, probiert aus und merkt schnell, dass Kreativität oft genau dort entsteht, wo Menschen offen miteinander arbeiten.

Lernen von Menschen, die ihre Arbeit leben

Auch 2026 ist das Workshopprogramm wieder breit aufgestellt. Mit dabei sind unter anderem Natascha Safarik von Tintenfuchs, Milly Montag, Nadine Bieg von konfettirausch, Laila Luisi von LetteraEtc, PROUD.TO.BE.PICKY., Mister Maikel, Andrea Wunderlich, Tanja Werner von Cubie, Melanie Riedmiller und Kerstin Rackerseder. Dazu kommt natürlich das Organisationsteam um Julia Winkler von Sushimoon, Jennifer Fröhlin, Pavo Ivkovic und Robert Bree.

Diese Namen stehen für ganz unterschiedliche Zugänge zur Gestaltung. Genau darin liegt die Stärke des Wochenendes. Wer zu den Lettering Days kommt, erlebt nicht nur eine Technik oder eine bestimmte Stilrichtung. Man begegnet verschiedenen Handschriften, verschiedenen Denkweisen und sehr persönlichen Wegen, mit Schrift und Bild zu arbeiten.

Für Einsteiger ist das eine schöne Möglichkeit, einen Zugang zu finden. Für Fortgeschrittene ist es die Chance, die eigene Arbeit weiterzudenken. Und für alle dazwischen entsteht ein Raum, in dem man sich nicht erklären muss. Man ist unter Menschen, die verstehen, warum ein Stift, ein Papier, eine Linie oder eine gelungene Komposition plötzlich den ganzen Tag retten kann.

Mehr als nur Workshops

Natürlich stehen die Workshops im Mittelpunkt. Doch die Lettering Days leben auch von dem, was dazwischen passiert. Von Gesprächen in Pausen. Von kleinen Aha-Momenten am Materialtisch. Von Live-Demonstrationen, bei denen man plötzlich versteht, warum eine Bewegung funktioniert. Von dem kurzen Austausch mit einer Dozentin oder einem Dozenten, der manchmal mehr auslöst als eine ganze Anleitung.

Ergänzt wird das Programm durch Partnerstände, an denen hochwertige Werkzeuge und Materialien entdeckt werden können. Das ist gerade für Menschen, die viel mit der Hand arbeiten, wertvoll. Denn ein gutes Material erkennt man oft erst, wenn man es selbst in der Hand hatte. Wenn man spürt, wie ein Stift über das Papier läuft. Wenn man sieht, wie Farbe reagiert. Wenn man merkt, dass ein Werkzeug zur eigenen Arbeitsweise passt.

Der Makers Market als neues Highlight

Ein besonderes neues Element ist 2026 der erstmals stattfindende „Makers Market“. Damit bekommt die Community noch einmal einen eigenen Raum. Kreative präsentieren dort ihre Produkte, zeigen ihre Arbeit und machen sichtbar, was aus Ideen, Übung und persönlichem Stil entstehen kann. Gerade dieser Bereich passt sehr gut zu den Lettering Days. Denn Lettering und Illustration leben nicht nur auf Instagram oder im Skizzenbuch. Sie werden zu Karten, Prints, Papeterie, kleinen Serien, Geschenken, Produkten und persönlichen Arbeiten. Der Makers Market bringt diese Welt zusammen. Er zeigt, wie aus Gestaltung etwas Greifbares wird. Für Besucher ist das eine schöne Gelegenheit, direkt mit den Menschen hinter den Produkten ins Gespräch zu kommen. Man kauft nicht einfach irgendein schönes Stück. Man erfährt, wer es gemacht hat, wie es entstanden ist und welche Gedanken dahinterstecken.

Ein Wochenende mit Nachwirkung

Die Lettering Days München sind mehr als ein Termin im Veranstaltungskalender. Sie sind ein Ort, an dem die Szene zusammenkommt und sich gegenseitig stärkt. Das ist wichtig. Denn wer kreativ arbeitet, arbeitet oft allein. Umso wertvoller sind solche Wochenenden, an denen man merkt, dass man Teil einer größeren Gemeinschaft ist. Man fährt nicht nur mit neuen Techniken nach Hause. Man nimmt Eindrücke mit, Gespräche, Kontakte, vielleicht auch den Mut, etwas Neues auszuprobieren. Manchmal reicht ein Wochenende aus, um die eigene Arbeit wieder mit frischer Energie zu sehen. Wer sich für Lettering, Illustration, Sketchnotes, Kalligrafie oder einfach für die Kunst des geschriebenen Ausdrucks interessiert, sollte sich den 7. und 8. November 2026 vormerken. München wird an diesem Wochenende wieder zu einem Ort, an dem Kreativität nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam erlebt wird.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter:

www.letteringdays.de

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